Dienstag, 11. August 2015

Wir gehen in den Zoo

Diese Bewegungsgeschichte habe ich vor vielen Jahren geschrieben. Auch sie kursiert mittlerweile, ohne Nennung des Verfassers im Internet! Da dachte ich mir, dann stell ich sie lieber auch einmal auf meine eigene Seite. Viel Spaß beim Mitmachen!

Heute wollen wir in den Zoo. Das ist ein weiter Weg, und wir müssen kräftig marschieren. Los geht's! (marschieren am Platz)
Halt die Ampel ist auf "rot", das heißt stehen bleiben.
Wenn sie wieder "grün" zeigt dürfen wir weitergehen.
Und weiter geht's.

Im Tierpark gibt es sehr viele Tiere zu sehen.
Da gibt es als erstes die großen, grauen Elefanten. Die haben einen laaangen Rüssel. Dazu strecken wir die rechte Hand aus, legen die linke über die Ellenbeuge, und fassen uns mit der rechten Hand an der Nase! Und jetzt schwingt der Rüssel hin und her, und hin und her! Und der Elefant ist ja dick und schwer, er stampft beim Gehen, macht Riesenschritte. Einen links, einen rechts, boromm, boromm! Schwer und langsam stampft er durch sein Gehege und der Rüssel schwingt bei jedem Schritt mit.

Wir gehen weiter zum nächsten Gehege. Und los geht's, Schritt vor Schritt, locker gehen.

Oh das sind aber schöne Vögel! Ganz in rosa. Richtig: Flamingos!
Die können auf einem Bein stehen. Könnt ihr das auch? Jawohl, gar nicht so einfach. Probiert es aus!
Und wenn sie gehen die Flamingos, dann sieht das ganz eigenartig aus. Dazu müssen wir immer mit der Ferse am Popo ankommen, danach das Knie an die Brust heben und weit vorne wieder am Boden aufsetzen.
So sieht das aus, wenn Flamingos stolzieren.

Bevor wir weiter gehen, wollen wir uns erfrischen. Jeder nimmt einen Schluck aus seiner Trinkflasche. Gluck, gluck, gluck, aaaah! War das gut! Und weiter geht's!

Die Löwen sind heute ganz faul. Die liegen herum und räkeln sich in der Sonne.
Legt euch auf den Boden und reckt und streckt die Hände und die Füße ganz weit von euch! Und dann rollt ihr euch einmal auf die eine Seite und dann wieder auf die andere Seite.
Nun kommen wir auf die Knie und stützen uns mit den Ellenbogen am Boden auf.
Nun machen wir einen schönen runden Katzenbuckel so dass wir nur auf den Handflächen aufgestützt sind.
Und langsam wieder einen geraden Rücken machen, denn jetzt beginnt der Löwe doch noch zu gehen. Aber schön langsam auf allen Vieren.
Nach einer Runde durch sein Gehege, er hat nur sehen wollen ob alles in Ordnung ist, legt er sich wieder auf den Boden, die Vorderpfoten und Hinterpfoten weit von sich gestreckt. Und in der Seitenlage bleibt er schließlich liegen.

Wir gehen aber weiter zum nächsten Gehege. Schritt für Schritt, weiter gehen.

Jetzt kommen wir zu den Pinguinen. Das sind ja ganz lustige Gesellen. Die haben ihre Flügel an den Körper gepresst (nur die Handflächen stehen ein wenig weg) und die Fersen stehen eng beieinander, die Fußspitzen schauen nach außen. So watscheln sie hintereinander. Nach wenigen Schritten drehen sie sich um, am Platz, und watscheln wieder in die andere Richtung.

Wir wollen jetzt eine Pause einlegen. Habt ihr alle etwas zu Essen mit? Einen Apfel oder Brot? Auf alle Fälle etwas Leckeres, damit wir uns stärken können.
Lasst es euch gut schmecken! (Kaubewegungen)
Wenn ihr alle fertig seid, schauen wir weiter.

Gleich neben den Pinguinen sind die Robben und Seelöwen. Die warten auf frische Fische die ihnen der Wärter zu wirft! Wir probieren das auch. Setzt euch auf den Boden, die Füße lang gestreckt, jeder bekommt einen Ball. Den werft ihr in die Höh' klatscht in die Hand und versucht ihn wieder zu fangen. Das probieren wir einige Male hintereinander. Bravo, ihr seid tüchtige Robben.

Dem Eisbär im Gehege daneben gefällt das auch. Aufgeregt läuft er auf und ab, auf allen Vieren, (Popo in der Höh´), und zwischendurch richtet er sich immer wieder mal auf. Dabei patscht er mit den Tatzen in die Luft, um dann wieder auf allen Vieren weiter zu laufen.

Puh, jetzt sind wir aber schon ganz schön müde! Und wenn man müde ist, dann trottet man langsam weiter, lässt alles hängen. Die Arme sind schon schwer, die Füße sind schon schwer, und wir trotten langsam weiter.

Die Zebras und Wildpferde galoppieren durch die Wiese. Das probieren wir auch gleich mal. Galopp, Galopp, und dabei flattert die Mähne im Wind.
Dann werden sie wieder langsam und traben ein paar Runden. Dabei heben wir die Knie ein wenig an. Sehr hübsch sieht das aus, fast wie bei den Lippizanern.

Was so spät ist es schon? Jetzt müssen wir aber schnell nach hause!
Los geht's: Laufen am Platz!

Geschafft! Wir sind zu Hause. Legt euch flach auf den Boden, streckt die Arme und Füße weit von euch und atmet tief in den Bauch ein, und wieder aus. Wenn ihr zu Ruhe gekommen seid setzt euch wieder auf.

  ©Ressler Alexandra

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