Montag, 13. Januar 2014

Tiere im Winter



Sachgespräch
Legearbeit – Zuordnen

Wie verbringen die Tiere den Winter?
Winterschlaf, Winterstarre, Winterruhe

Bildkärtchen von:
Teich mit Ufer, Erdhöhle unter der Erde und Höhle ober der Erde
auf farbigen Hintergrund, ca 2cm breiter Rahmen um das Bild

Tierkärtchen von zB folgenden Tieren:
Murmeltier, Siebenschläfer, Dachs, Frosch, Eisbär, Hamster, Eichörnchen, Schildkröte, Igel, Fledermaus, Fisch, Eidechse,
mit farbigen Hintergrund

So haben zB die Tiere die Winterstarre halten alle eine blaue Rückseite, (von vorne nicht sichtbar) die Tiere die Winterschlaf halten braun und die Kinder die Winterruhe halten grün. Oder man nimmt drei verschiedene Töne blau! Ebenso die Bildkarten denen sie zugeordnet werden (Teich, Erdhöhle, Höhle)


Text für ein Sachgespräch:

Winterschlaf:
Die Fledermaus hat ein spezielles Fettgewebe, das es ihr ermöglicht, ihre Körpertemperatur zu regulieren. Während des WINTERSCHLAFES verbraucht sie fast keine Energie und die Köpertemperatur sinkt. Die Fledermaus hängt mit dem Kopf nach unten und schläft in Baumhöhlen oder Kirchentürmen. Durch die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling erwärmt sich der Körper und die Fledermaus erwacht.
Fledermaus, Igel und Murmeltier halten einen Winterschlaf. Ihre Körpertemperatur sinkt dabei stark ab (auf ca. 4° C), Herzschlag und Atmung werden sehr langsam
Während des Winterschlafs ernähren sich ihre Körper von den
Fettreserven, die sich Tiere vorher angefressen haben.
Speziell im Herbst und Winter sollten die Menschen wirklich aufpassen und nicht unbedingt Kompost- oder Reisighaufen umstechen, denn so werden viele darunter schlafende Tiere Jahr für Jahr getötet


Winterruhe:
Das Eichhörnchen lebt auf Bäumen und klettert gerne von Stamm zu Stamm. Im Herbst beginnt es Futtervorräte zu sammeln. Es vergräbt Eicheln und Nüsse und frisst sich einen dicken Fettpolster an. Wenn der Winter einbricht, verkriecht es sich in ihrem Kobel (Nest) und schläft. Von Zeit zu Zeit steht das Eichhörnchen auf und holt sich Nüsse von seinem Wintervorrat.
Viele Tiere wärmen sich durch das Zusammenrollen  bzw. das Zusammenkuscheln mehrerer Tiere und das Aufsuchen von frostsicheren Plätzen. So ziehen sich Fuchs, Dachs, Hamster und Kaninchen in ihren Bau zurück. 
Der Bär kann  sogar während der Winterruhe seine Jungen mit fettreicher Muttermilch versorgen: Die Körpertemperatur sinkt um ungefähr 5 C.


Winterstarre:
Der Frosch ist ein wechselwarmes Tier. Das bedeutet, seine Körpertemperatur ist abhängig von der Außentemperatur. Wird es im Winter kälter, so sinkt seine Körpertemperatur und er bewegt sich langsamer. Der Frosch sucht Schutz in Baumstämmen oder im Schlamm von Gewässern. Dort bleibt er dann den gesamten Winter regungslos. Das nennt man die WINTERSTARRE. Im Frühling wacht der Frosch wieder langsam auf.
Reptilien, wie zum Beispiel Schildkröten oder Eidechsen – aber auch Lurche (Amphibien) fallen im Spätherbst in Winterstarre.
Unter Laub und Morast vergraben verbringen sie den Winter starr - auch in einer Art Schlaf und erwachen erst wieder mit den wärmenden Sonnenstrahlen im März /April.

In Kleingruppen oder der Gesamtgruppe wird das Thema anhand der Bildkarten, Erfahrungen der Kinder und Informationen der Pädagogin  erarbeitet.

Danach steht das Legematerial den Kindern zum Zuordnen und vertiefen zur Verfügung.



1 Kommentar:

  1. Servus Sandra,
    das ist ja eine richtige Lernstunde und ich finde das wunderbar,
    dass Ihr Euch mit so sinnvollen und lehrreichen Themen auseinander
    setzt. Den Kinder bringt es sehr viel, denn nur so lernen sie auch Wissen
    über andere Tiere als Hund und Katz !!!

    Einen positiven Wochenstart wünscht Dir Renate

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